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Webseiten-Emil

Professionelle Webseiten erstellen
und erfolgreich vermarkten.

Der Leitfaden zur erfolgreichen Webseite.

Manual - Webseiten vermarkten


Alleine arbeiten oder mit Partner?

Diese Frage stellt sich immer zu Beginn, wenn klar wird wie gewaltig das Aufgabengebiet beim Betreiben eines erfolgreichen Online-Shops ist. Neben Ein- und Verkauf, gilt es die Buchführung zu erledigen, an der Shopseite zu programmieren, um Verbesserungen einzubauen oder Fehler zu korrigieren, es gilt Webmarketing, also Werbung zu betreiben und säumige Zahler zu erinnern. Daneben gilt es die eigene Webseite bei den Suchmaschinen gut zu positionieren, auch sonst den Shop auf vielen Wegen bekannt zu machen und vieles mehr. Da selbstverständlich alles von gleicher Wichtigkeit ist, will natürlich all dies auch gleichzeitig erledigt sein. So entsteht dann irgendwann die Frage, ob man sich die Arbeit nicht mit jemand teilen soll.

Zuerst schreckt man zurück, da dann natürlich auch ein Teil des entstehenden Gewinns abzugeben ist. Wenn dann aber berücksichtigt wird, dass bei schnellerer und effizienterer Arbeit auch mehr Gewinn zu verteilen ist, beginnt man dann darüber genauer nachzudenken. Nun stellt sich die Frage, ob man mit einem Geschäftspartner zusammenarbeiten soll, feste oder freie Beschäftigte einstellt, oder einzelne Aufträge an externe Unternehmen abgibt. Da auf eingestelltes Personal an anderer Stelle eingegangen wird, werden in diesem Kapitel nur die beiden anderen Möglichkeiten aufgegriffen.

Wenn Aufträge an ein externes Unternehmen gegeben werden, sollte man sich vorher unbedingt von der Qualität der abgegebenen Leistung dieses Unternehmens überzeugen. Dies kann über angegebene Referenzen erfolgen, die man gegebenenfalls sogar direkt anschreiben kann. Oder man zieht selbst Erkundigungen ein, indem man z.B. bei Suchmaschinen nach Ergebnissen zu diesem Unternehmen sucht. Interessant sind dabei vor allem Beiträge in neutralen Foren oder Blogs. Abzuraten ist dringend von Freunden oder Bekannten, die einem beispielsweise eine Webseite programmieren, auch wenn deren Fachkenntnisse eindeutig vorhanden sind und diese dazu noch eventuell für einen Bruchteil der Kosten eines externen Unternehmens arbeiten. Immer wieder hört man von Situationen, bei denen der Helfer entnervt auf halber Strecke aufgibt, weil er die Größe der Aufgabe zu Beginn unterschätzt hat. Es fällt dann vielen nicht leicht, einen Freund zur Weiterarbeit zu animieren oder ihm klar zu machen, dass seine Arbeit nur bedingt hilfreich war. Gibt man dann den Auftrag an eine externe Firma, so muss diese meistens trotzdem bei Null beginnen, so dass man somit Geld und auch Zeit verloren hat.

Entschließt man sich, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, so sollte die Wahl wohlüberlegt getroffen werden. Zwar erhält man Hilfe, aber man muss auch wissen, dass man mit diesem Menschen für lange Zeit zusammenarbeiten wird. Außerdem gibt man nicht nur einen Anteil an seinem Gewinn an ihn ab, sondern ist fortan auch nicht mehr der alleinige Entscheider innerhalb des Unternehmens. Da es gerade in unternehmerischen Entscheidungen auch widersprüchliche Meinungen zwischen den Partner geben kann, ist auch ein Streit nicht ausgeschlossen. Ein solcher Streit kann sogar so weit gehen, dass die Existenz des Unternehmens bedroht ist. Daher sollte auf jeden Fall ein schriftlicher, notariell beglaubigter Vertag zwischen den Partner geschlossen werden. Diese Regel gilt auch dann, wenn es sich bei den Geschäftspartnern um gute Freunde handelt.




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