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Webseiten-Emil

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Manual - Webseiten vermarkten


Browser unterstützen

Obwohl es mit dem W3C (World Wide Web Consortium) eine Standardisierung der im Internet verwendeten Techniken gibt, sind wir leider weit davon entfernt, dass eine Webseite immer gleich aussieht, unabhängig davon, mit welchem Browser diese betrachtet wird. Auch werden nicht alle Anweisungen und Funktionen beispielsweise im Stylesheet (CSS) von allen Browsern gleichermaßen unterstützt. Leider ist es vielmehr so, dass jeder Browseranbieter mehr oder wenig auf seine Individualität achten möchte und dabei dann, die durch W3C gesetzten Standards teilweise auf der Strecke bleiben.

Das bedeutet für den Ersteller einer Webseite teils erheblichen Mehraufwand, sollen doch alle potentiell Interessierten eine technisch einwandfreie Seite sehen, unabhängig vom genutzten Browser. Ansonsten wären Sie wohl wieder schnell von Ihrer Shopseite verschwunden.

Noch vor wenigen Jahren war der Internet Explorer von Microsoft der mit Abstand meist verwendete Browser, andere Browser folgten mit weitem Abstand und waren meist nur in Marktnischen vertreten. Dies hat sich grundlegend geändert, so ist heute Firefox der verbreitetste Browser im deutschsprachigen Raum. Jedoch hat dieser nicht die Marktdominanz wie seinerzeit der Internet Explorer. Ferner gibt es viele weitere Browser mit einem nicht unerheblichen Marktanteil. Die wichtigsten Browser zur Zeit sind der Firefox, der Internet Explorer, Safari, Google Chrome und der Opera. Alle diese Browser sind mit meist mehreren Versionen auf dem Markt vertreten.

Bei all diesen Browsern und in allen auf dem Markt vertretenen Versionen muss Ihr Online-Shop vernünftig und fehlerfrei dargestellt werden. Wenn Sie sich fragen, ob Sie eine Browser-Version unterstützen müssen, die nur zu 3 Prozent auf dem Markt vertreten ist, dann fragen Sie sich bitte auch, ob Sie eine dreiprozentige Gehaltserhöhung annehmen würden. Die Antwort auf beide Fragen lautet also Ja.

Um all diese Browser testen zu können, müssen Sie diese leider auch installieren. Leider lassen sich bei den meisten Browsern nicht mehrere Versionen gleichzeitig auf einem Rechner installieren. Hier müssen Sie leider mehrere Rechner betreiben oder Ihre Festplatte partitionieren. Unter dem Betriebssystem Windows ist es auch möglich, mehrere Benutzer anzulegen, die dann den entsprechenden Browser in den verschiedenen Versionsnummern nutzen.

Testen Sie nicht nur die Startseite, manche Unterschiede zeigen sich nur auf den Unterseiten. Erst wenn alles fehlerfrei ist, sollten Sie die jeweilige Seite auch veröffentlichen. Ferner gilt es den Markt genau zu beobachten. Wenn ein neuer Browser messbare Marktanteile gewinnt, müssen Sie künftig (eigentlich sogar sofort) auch diesen unterstützen, das Gleiche gilt selbstverständlich auch, wenn von den genannten Browsern eine neue Version auf den Markt kommt. Denken Sie dann daran, nicht nur neue Seiten daraufhin zu überprüfen, auch bei den bisher fehlerfreien Seiten kann es zu Problemen im Zusammenhang mit dem neuen Browser bzw. der neuen Browserversion kommen. Diese müssen dann natürlich auch schnellstmöglich gelöst werden.




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